EAA kommt beim Portfolio-Abbau voran und sichert positives Ergebnis


•    Kredite und Wertpapiere in sechs Monaten um rund neun Prozent reduziert

•    Nominalvolumen des Handelsbestands um gut elf Prozent gesunken

•    Kostensenkungen und erfolgreiche Restrukturierungen stützen Ergebnis

 

Düsseldorf, den 23. August 2016. Die EAA ist bei der Umsetzung ihrer Abwicklungsziele im ersten Halbjahr 2016 gut vorangekommen: Das Nominalvolumen des Bankbuchs verringerte sich gegenüber Jahresbeginn um 3,2 Milliarden auf 32,8 Milliarden Euro (-8,9%). Der Handelsbestand sank im gleichen Zeitraum um nominal 39 Milliarden auf 302,7 Milliarden Euro (-11,4%). Zudem leitete die EAA im ersten Halbjahr den Verkauf einer weiteren wichtigen Beteiligung ein. Der Veräußerungsprozess für die WestFonds Immobilien-Anlagegesellschaft konnte im Juli abgeschlossen werden. Das verringert die Komplexität des EAA-Beteiligungsportfolios und wirkt sich positiv auf den Abwicklungsplan aus.

Die EAA weist für das erste Halbjahr 2016 einen Überschuss von 3,2 Millionen Euro aus. „Dies ist nicht selbstverständlich, denn der Abbau des Portfolios ist bereits sehr weit fortgeschritten, und damit sinkt zwangsläufig auch die Ertragsbasis“, erläuterte EAA-Vorstandssprecher Matthias Wargers. Zum positiven Ergebnis trugen maßgeb-lich das Ergebnis aus Finanzanlagen und Beteiligungen in Höhe von 34 Mio. EUR sowie Einsparungen bei den Verwaltungsaufwendungen bei. Letztere fielen gege-nüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um rund 34 Millionen auf 115 Millionen Euro (-23%). „Wir freuen uns, dass wir über diese Kostensenkungen hinaus im Wertpapier- und Beteiligungsportfolio aktiv Werte heben konnten“, so Wargers. Unter anderem wirkte sich die im ersten Quartal erfolgte Übernahme der ehemaligen Portigon Financial Services positiv auf das Halbjahresergebnis aus.

Zuversicht für den weiteren Abwicklungsprozess

Die übertragenen Kredite und Wertpapiere des Bankbuchs sind inzwischen um bei-nahe 80 Prozent reduziert. Das Nominalvolumen des Handelsbestands ist gegenü-ber seinem ursprünglichen Umfang um mehr als 70 Prozent gesunken. Daher rei-chen die laufenden Zins- oder Provisionserträge aus dem Abwicklungsportfolio nicht mehr, um die Verwaltungsaufwendungen zu decken. Die EAA hat wiederholt darauf hingewiesen, dass es in einzelnen Berichtszeiträumen zu Verlusten kommen kann. Dies ist jedoch in der Abwicklungsplanung berücksichtigt und gefährdet die Abbau-ziele nicht. „Wir werden zudem auch künftig alle Chancen nutzen, um unsere Ergeb-nisse durch Restrukturierungsmaßnahmen zu verbessern und die Abwicklung früher zu beenden als zunächst geplant“, bekräftigte Wargers.

Der Vorstand der EAA ist zuversichtlich, dass die konjunkturelle Lage den Risiko-abbau auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2016 begünstigen wird. Über-dies profitiert die EAA von einer ausgewogenen Abwicklungsstrategie, deren Ziel es war und ist, Vermögensgegenstände gleichmäßig über alle Ratingklassen zu verrin-gern. Der Investment-Grade-Anteil des Kredit- und Wertpapierportfolios betrug zum Ende des ersten Halbjahres rund 66 Prozent.