EAA Investor Relations

EAA platziert Benchmark-Anleihe

  • Mindestvolumen von einer Milliarde Euro deutlich überschritten
  • Großes Interesse ausländischer Investoren
  • Auftakt für einen langfristig angelegten regelmäßigen Kapitalmarktauftritt

Düsseldorf, 22. März 2011. Die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) hat ihre Debut-Benchmark am Kapitalmarkt erfolgreich abgeschlossen. Die erste von der öffentlich-rechtlichen Institution emittierte Benchmark-Anleihe – mit fünf Jahren Laufzeit und einem Coupon von 3,125 Prozent - war zu Beginn der Woche stark nachgefragt. Das gesamte Ordervolumen betrug mehr als zwei Milliarden Euro. Zugeteilt wurden schließlich 1,5 Milliarden Euro, auf der Preisbasis 6-Monats-Euribor plus 20 Basispunkte. „Im Ergebnis hat die Emission unsere Erwartungen übertroffen“, so EAA-Vorstandsmitglied Matthias Wargers.

Die EAA wendet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Es dominierten Banken mit rund 47 und Fondsgesellschaften mit rund 32 Prozent des ausgegebenen Volumens. Regional konnte die Anleihe sehr breit gestreut werden. Mehr als 50 Prozent der Summe wurden von ausländischen Investoren geordert. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, es zeigt, dass sich die intensiven Investorengespräche gelohnt haben“, sagte EAA-Vorstandsmitglied Markus Bolder.

„Nach dem gelungenen Start werden wir den Kontakt zu Anlegern im In- und Ausland weiter intensivieren“, betonte Bolder. Die EAA werde sich künftig neben Euro-Anleihen auf Dollar-Emissionen konzentrieren. Der Vorstand beziffert den jährlichen Refinanzierungsbedarf auf fünf Milliarden Euro; 2011 und 2012 könne dieser Betrag je nach Marktentwicklung aber auch deutlich überschritten werden. „Wir werden dauerhaft an den Märkten präsent sein; die Investoren haben den Auftakt für eine langfristige Kapitalmarktstrategie der EAA gesehen“, erklärte Wargers.

Mit dem gelungenen Debut am Kapitalmarkt ist ein weiterer Meilenstein beim Aufbau der Abwicklungsanstalt erreicht. „Als eigenständiger Emittent können wir unsere Fundingquellen breit diversifizieren und in jeder Weise unabhängig agieren“, so Wargers. Die EAA kommt nach Angaben der beiden Vorstände beim risikominimierenden Abbau des übernommenen Portfolios gut voran. Das ursprüngliche Volumen habe bereits um einen „klaren zweistelligen Milliardenbetrag“ verringert werden können. Die EAA wird Mitte April die Zahlen für das (Rumpf-)Geschäftsjahr 2010 veröffentlichen.