EAA-Zwischenbericht zum 31. März 2017

Positives Ergebnis im ersten Quartal 2017

Der Abbau der auf die EAA übertragenen Kredite, Wertpapiere, Beteiligungen und Derivate entwickelt sich weiterhin besser als ursprünglich erwartet. So schloss auch das erste Quartal 2017 mit einem positiven Ergebnis. Der Überschuss von 3,6 Mio. EUR ist vor allem auf Kostensenkungen und stabile Erträge trotz des bereits stark reduzierten Portfolios zurückzuführen.

Die Ertragslage ist maßgeblich durch das Zinsergebnis von 32,2 Mio. EUR und das Handelsergebnis von 11,0 Mio. EUR geprägt. Gestützt wird das Quartalsergebnis durch einen Rückgang der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von rund 24% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
Die EAA profitiert zudem von Bonitätsverbesserungen verschiedener Engagements, in der Folge war der Saldo aus Zuführungen und Auflösungen von Risikovorsorgepositionen positiv.

Die Kredite und Wertpapiere im Bankbestand der EAA gingen innerhalb der ersten drei Monate um 1,6 Mrd. EUR zurück. Das Nominalvolumen der Derivate im Handelsbestand verringerte sich um 11,2 Mrd. EUR. Zugleich wurde im ersten Quartal ein deutlicher Rückgang des gesamten
Geschäftsvolumens um gut 4 Mrd. EUR erzielt. Darin sind zusätzlich zur Bilanzsumme auch Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen enthalten. Die Eventualverbindlichkeiten stammen im Wesentlichen aus Garantien, deren Volumen sich aufgrund planmäßiger sowie außerplanmäßiger Tilgungen kontinuierlich verringert.

Die EAA wird sich im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres vor allem auf den Abbau ihrer Beteiligungen konzentrieren, dazu gehören unter anderem die vorgesehene Umsetzung (Closing) des Verkaufs der EAA CBB in Dublin sowie der EPA in Düsseldorf. Überdies schreitet die EAA mit der Prüfung von Outsourcingmaßnahmen bei ihrer Dienstleistungstochter EFS weiter voran. Eine Verlagerung von Servicebereichen der EFS auf private Dienstleister erscheint aktuell möglich. Erste Ergebnisse hierzu werden im zweiten Quartal 2017 erwartet.