EAA-Portfolio

Gläubigerpool reicht Klage über 1 Milliarde Euro gegen HETA ein

Die EAA hat heute als Mitglied eines Pools von elf Gläubigern vor dem Landgericht Frankfurt  Klage gegen die HETA Asset Resolution AG (HETA), Klagenfurt, eingereicht. Die Kläger fordern die Rückzahlung von insgesamt rund einer Milliarde Euro. Sprecherin des Pools ist die Dexia Kommunalbank Deutschland AG. Die HETA ist die Abwicklungsgesellschaft der früheren Hypo Alpe Adria-Bank International AG, die im Jahr 2009 von der Republik Österreich übernommen wurde, um eine Insolvenz abzuwenden.

Die in dem Pool organisierten Gläubiger - Banken, insbesondere Pfandbriefbanken, Versicherer, Asset Manager sowie öffentliche Unternehmungen - halten Anleihen und Schuldscheindarlehen, die die HETA beziehungsweise ihre Rechtsvorgängerin in den Jahren 2002 bis 2007 begeben hat. Neben der HETA haben das Land Kärnten und die Kärntner Landesholding aufgrund einer gesetzlichen Haftungsübernahme für die Forderungen der Gläubiger einzustehen. Das HETA-Engagement der EAA beläuft sich derzeit auf rund 70 Millionen Euro.

Die EAA hatte zuvor bereits gemeinsam mit den übrigen Poolmitgliedern die Verteidigung ihrer Rechte in Österreich im dortigen Widerspruchsverfahren („Vorstellung“) gegen das von der Finanzmarktaufsicht zum 1. März 2015 erlassene Moratorium veranlasst.