Verkauf der WestImmo planmäßig abgeschlossen

Düsseldorf, 01. Juni 2015. Die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) hat den Verkauf der Westdeutschen Immobilienbank (WestImmo) wie geplant umgesetzt: Nachdem unter anderem die notwendigen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen vorliegen, erfolgt mit Wirkung zum 1. Juni 2015 die Übertragung des Aktienpakets (Closing) auf die Aareal-Bank-Gruppe als Käuferin. Der Vertrag über die Veräußerung der WestImmo-Aktien (Signing) war bereits Ende Februar unterzeichnet worden.

Die EAA sieht in dem Verkauf ihrer größten operativen Beteiligung einen Meilenstein für den Portfolioabbau. Der Verkauf der Bank wird sich im Zwischenergebnis für das zweite Halbjahr 2015 niederschlagen: Durch das Geschäft wird der Bestand an Krediten und Wertpapieren im EAA-Bankbuchportfolio – 49,5 Milliarden Euro zum 31. März 2015 – noch einmal deutlich sinken. Zudem wird sich der Verkauf positiv auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 auswirken sowie auf die langfristig angelegte Abwicklungsplanung der EAA.

Nach Angaben von EAA Vorstandssprecher Matthias Wargers beläuft sich die Gesamt- summe der Kapitalrückflüsse und Erträge aus der Beteiligung an der WestImmo für die EAA – von der Übernahme bis zum Verkauf einschließlich – auf deutlich mehr als 800 Millionen Euro. „Zwischen dem Vertragsschluss im Februar und dem jetzt erfolgten Closing gab es für die EAA keine signifikanten Veränderungen des Gesamteffekts aus Kapitalrückflüssen und Erträgen mehr“, so Wargers. Die Rückflüsse aus der WestImmo- Beteiligung der EAA übersteigen demnach bei weitem den Buchwert zum Übernahmezeitpunkt.

Die 100-prozentige Beteiligung an der WestImmo wurde 2012 auf die EAA übertragen. Der Immobilienfinanzierer gehörte zuvor zur ehemaligen WestLB AG. Dem jetzigen Verkauf der WestImmo durch die EAA gingen umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen voraus. Zusammen mit dem WestImmo-Management fokussierte die EAA den Immobilienfinanzierer auf das Geschäft als Pfandbriefbank.