Zwischenbericht zum 31.03.2021

Erfreulicher Start in 2021für die EAA

Das Geschäftsjahr 2021 startete für die EAA sehr erfreulich. Mit der Rückgabe der Vollbanklizenz der irischen Spezialbank EAA CBB wurde ein wichtiger Meilenstein bei der Abwicklung erreicht. Der aus der Kapitalrückführung resultierende Buchgewinn führte, zusammen mit den Erträgen aus der Auflösung von Risikovorsorge, zu einem Nettoergebnis in Höhe von 53,5 Mio. EUR.

Die EAA setzte ihren Abwicklungserfolg im ersten Quartal 2021 weiter fort. So wurde der Bestand an Krediten und Wertpapieren in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um weitere 0,8 Mrd. EUR auf 11,9 Mrd. EUR abgebaut und das Nominalvolumen im Handelsbestand um 6,2 Mrd. EUR auf 88,4 Mrd. EUR verringert.

Die EAA kann für den Abbau des verbliebenen Portfolios weiterhin auf einen soliden Risikopuffer zurückgreifen. Zum 31. März 2021 beläuft sich das Eigenkapital auf gut 707 Mio. EUR. Der Puffer aus Eigenkapital, Eigenkapitalziehungsrahmen und Risikovorsorge hat sich in Relation zum verbliebenen Portfolio im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,8 Prozentpunkte auf 13,1% weiter erhöht. Dies unterstreicht, dass die EAA beim Abbau von Risikopositionen vorankommt. Darüber hinaus ergab sich trotz der Corona-Pandemie kaum ein Erfordernis für neue Risikovorsorge.

Die Entwicklung der Corona-Pandemie und ihre möglichen Auswirkungen werden in der EAA weiter durch eine interne Corona-Taskforce beobachtet.

Für das Geschäftsjahr 2021 wird ein Rückgang im Bankbuch auf rund 11 Mrd. EUR erwartet. Für das Nominalvolumen des Handelsbestands wird von einem signifikanten Rückgang um mehr als 20% im Vergleich zum Vorjahr auf einen mittleren zweistelligen Milliardenwert ausgegangen.

Die sinkenden Zins- und Provisionserträge aus dem stark reduzierten Abwicklungsportfolio können den Allgemeinen Verwaltungsaufwand schon länger nicht mehr decken. Die EAA treibt vor diesem Hintergrund die Optimierung und Flexibilisierung des Verwaltungsaufwands voran, um für die verbleibenden Aufgaben effizient und kostengünstig aufgestellt zu sein. Dies beinhaltet auch, dass die EAA mittelfristig auf eine flexible Servicerlandschaft zurückgreifen wird. Hierfür laufen aktuell die Ausschreibungen, die bis Ende 2021 abgeschlossen sein sollen. Der Produktivstart in der neuen Servicerstruktur ist für das erste Quartal 2023 geplant.